Flexible Registrierung: Die Registrierung von Betroffenen kann zu jedem Zeitpunkt im Laufe des Katastrophenschutzes erfolgen: Der Betroffene kann sich selbstständig registrieren, sobald er von der Katastrophensituation erfährt. Er kann die Registrierung bei der Anlaufstelle vornehmen und sogar verspätet nach bereits erfolgter Evakuierung ins System integriert werden.
Verifizierung: Betroffene müssen sich bei der Registrierung mit ihrer Ausweisnummer verifizieren. „Spaßanmeldungen“ werden vermieden.
Datensicherheit: Die persönlichen Daten des Betroffenen werden nur pseudonymisiert auf dem Server gespeichert. Es können fortlaufend anonymisierte Auswertungen erfolgen, ohne das Recht auf informationelle Selbstbestimmung des Betroffenen zu verletzen.
Verzahnung mit bisherigem System: Registrierung von Betroffenen ohne Smartphone erfolgt über im Voraus angelegte Registrierungscodes. SafeTicket fügt sich reibungslos ein.
Entlastung des Personals: Eine Registrierung auf Papier ist an der Anlaufstelle / Betreuungsplatz in den meisten Fällen nicht mehr nötig. Lange Wartezeiten werden vermieden, da nur das SafeTicket vorgezeigt werden muss.
Optimale Nutzung von Ressourcen: Statistiken informieren frühzeitig über die Anzahl der Personen, die einen Betreuungsplatz / eine Notunterkunft benötigen. Ein Blick ins System genügt,
um Kapazitätserfordernisse abzulesen. Die Erfordernisse Begleitkarten / Essensmarken etc.
auszudrucken und zu transportieren, sowie für ausreichenden Nachschub zu sorgen, werden verringert.
Effiziente Kommunikation mit Betroffenen: Der Betroffene wird per Ticket über die Anlaufstelle / Betreuungsplatz / Notunterkunft informiert. Weitere Abläufe /wichtige Informationen vor Ort können schnell kommuniziert werden.
Überwinden von Sprachbarrieren: Die Registrierung und die Information über Abläufe kann in unterschiedlichen Sprachen erfolgen. Wir können derzeit deutsch, englisch, arabisch, französisch, niederländisch und norwegisch abbilden.
Erwerben von Leistungen vor Ort: Wird eine Leistung (bspw. eine Essensausgabe) in Anspruch genommen, wird dies per App registriert. Eine doppelte Inanspruchnahme ist somit nicht möglich.
Verringerte Fehleranfälligkeit: Begleitscheine, Essensmarken, etc. können nicht verloren gehen.
Funktionalität auch bei Internetausfall: SafeTicket funktioniert unabhängig vom öffentlichen Internet bei Bedarf auch vorinstalliert in einem eigenen W-Lan-System.
Nachhaltigkeit: Ressourcen werden geschont, indem unnötige Fahrtwege und Papierverbrauch vermieden werden.
Psychologische Beruhigung durch gewohnte Abläufe: Betroffene können mittels „normaler“ Handhabung ihres Smartphones mit der Katastrophensituation umgehen. Sie erleben die Katastrophe daher als weniger gravierend und gewinnen Sicherheit. Diese koordinierte Zurückgewinnung von Selbstbestimmtheit trägt zu einer geordneteren Gesamthandhabung der Katastrophensituation bei.